Neuer Ministerpräsident in Ungarn

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Am Sonntag fanden in dem Land Ungarn Parlamentswahlen statt. Dabei wurde Viktor Orbán, der seit 2010 Ministerpräsident von Ungarn war, nicht wiedergewählt worden. Sein Gegner Péter Magyar mit seiner Partei „Tisza“ wird wahrscheinlich sein Nachfolger. Im Parlament besitzt Tisza sogar eine Zweidrittelmehrheit und kann damit wichtige Reformen beschließen. Magyar wurde auch von Politikerinnen anderer Parteien unterstützt, die gegen die bisherige Regierungspartei Fidesz waren.

Orbán hat das Land in den letzten Jahren sehr umstritten geführt, da er zum Beispiel bei Wahlen die Chancen für Oppositionsparteien mit neuen Regeln verringert hat.
Nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs hat Orbán den Ausnahmezustand verhängt, wodurch er weniger eingeschränkt werden kann. Ungarn ist ein Mitgliedsland der EU und hat unter seiner Führung oft zum Beispiel Unterstützung für die Ukraine blockiert.

Titelbild: ZEIT

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